Gaumenfreuden

Rhabarber-Walnuss-Tarteletts

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Ich erinnere mich, dass ich als Kind sehr gerne Rhabarber gegessen habe, der schön sauer, knackig und mit dem Dip Zucker ein kleines Glück für mich war. Heute esse ich nach wie vor gerne Rhabarber süß-sauer und freue mich, wenn er wieder Saison hat. Am liebsten esse ich ihn heute im Kuchen. Zu meinen Lieblingskuchen gehören Rhabarber-Walnuss-Tarteletts aus Mürbeteig. Ich mag Mürbeteig, wenn er mürbe ist und sich mit der Gabel leicht durchstechen lässt. Wenn er hart ist, kann man mich damit jagen. Diese Tarteletts haben einen mürben, eher weichen Teig. Wer sie buttriger will, tut mehr Butter rein. Ich habe weniger Butter rein getan und für eine gewisse Leichtigkeit Joghurt. Hier das Rezept:

Zutaten:

500 g Rhabarber, etwa 2 cm breit
250 g Gelierzucker 2:1
250 g Mehl
1 Prise Salz
4 Eigelb
100 g gekühlte Butter
3 EL Joghurt
90 g Rohrohrzucker
125 g gemahlene Walnüsse

1. Für die Tarteletts machst Du eine Rhabarbermarmelade, die Du am besten am Vortag zubereitest. Die Tarteletts lassen sich mit einer gekühlten Marmelade leichter belegen und garnieren. Dafür schälst Du den Rhabarber, wäscht ihn ab und zerteilst ihn in etwa 2 cm breite Stücke.
2. Du kochst den Rhabarber mit dem Gelierzucker in einem Topf auf und lässt ihn drei bis fünf Minuten quellen. Die Marmelade ist fertig, wenn sie geliert. Das kannst Du testen, indem Du etwas von der Marmelade auf einen Teller gibst, einige Minuten abwartest, mit einem spitzen Gegenstand durchgehst. Wenn Du siehst, dass die Masse angedickt ist und überwiegend fest, ist sie fertig.
3. Jetzt füllst Du die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser, schraubst sie mit dem Deckel zu und drehst sie für zehn Minuten um. Das Gros nimmst Du für die Tarteletts und den Rest kannst Du zum Frühstück naschen.
4. Für den Mürbe-Walnuss-Teig vermengst Du Mehl mit Salz, den Eigelben und stückchenweise Butter mit den Knethaken eines Mixers. Danach arbeitest Du Joghurt, Zucker und Walnüsse unter. Wenn sich alles schön vermengt hat, legst Du den Teig in eine Klarsichtfolie und etwa zwei Stunden in den Kühlschrank.
5. Als Backform nimmst Du ein Tartelettförmchen und streichst es mit Fett mit einem Pinsel oder Stück Saugpapier aus.
6. Nach zwei Stunden nimmst Du von dem Teig jeweils einen Knubbel für je ein Törtchen in der Größe, dass er den Boden und den Förmchenrand zu etwa 5-7 mm gleichmäßig bedeckt und kleidest das Förmchen damit aus. Der Teig ist für etwa acht Förmchen im Durchmesser von 11 cm. Das hängt auch davon ab, wieviel Teig Du für die Garnitur brauchst.
7. Dann gibst Du etwa zwei bis drei Esslöffel von der Marmelade drauf, soweit, bis sie den Rand fast bedeckt. Für die Garnitur kannst Du vom Teig schmale Streifen schneiden, mit dem Messer oder einem Teigrädchen wie ich es gemacht habe und nach Lust und Laune anlegen, Herzen mit einem Keksausstecher formen oder Ähnliches und das Tartelett damit belegen.
8. Anschließend heizt Du den Backofen auf 180 Grad vor und setzt die Förmchen auf ein Backblech, damit von der Marmelade während des Backens nichts durchläuft. Dann schiebst Du das Blech auf die mittlere Schiene und backst die Tarteletts etwa 20 Minuten.
9. Wenn die Tarteletts abgekühlt sind, kannst Du sie mit Puderzucker bestäuben, fertig!

Vom Rest der Eiweiße mache ich Kokosmakrönchen.

Dafür brauchst Du:

4 Eiweiße
1 Prise Salz
230 g Zucker
290 Kokosflocken
Oblaten

1. Du schlägst die Eiweiße in einer Schüssel mit den Quirlen eines Mixers mit der Prise Salz steif, danach lässt Du den Zucker nach und nach einrieseln und solange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
2. Zum Schluss hebst Du die Kokosflocken vorsichtig unter.
3. Jetzt legst Du soviel von der Masse auf je eine Oblate, dass sie fast den Rand erreicht und sich zuspitzt. Am besten setzt Du die Masse mit Hilfe von zwei Teelöffeln drauf.
4. Heize den Backofen auf 160 Grad vor. Die Makrönchen setzt Du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und dann auf die mittlere Schiene des Ofens und backst sie etwa 15 Minuten lang aus. Sie sind fertig, wenn sie beginnen, goldig zu werden und weich bleiben. Wenn Du sie eher kross haben willst, brauchen sie noch wenige Minuten.

Weitere Impressionen vom Backen

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Lass es Dir schmecken!!