Habseligkeiten

Zurück zum Yoga, zurück zu meinem Fundament

Yogablog Zurück zum Yoga

 

 

 

 

 

Wir waren letztens im frischen Schweden. Es war leider überwiegend nass und kalt und ungemütlich in unserem Ferienhäuschen von 1909. Zwischendurch schien die Sonne und zwei Mal ein Regenbogen. Es hatte außen den Villa Kunterbunt-Flair, war aber innen teilweise antiquiert und ein Mindestkomfort ließ zu wünschen übrig oder anders ausgedrückt, die erweiterte Grundausstattung wie eine Couch und mehr als eine funktionierende Kochplatte fehlten. Dafür haben wir viel von Stockholm gesehen, Elchen und Bären zugeschaut, die Inselchen besucht und jeden Tag mindestens eine leckere süße Schnecke mit Zimt oder krunchigem Kardamom gegessen. Schweden ist sicherlich mit dem Wohnwagen und auch zum Wandern eine Reise wert. Yoga hatte mich leider nicht täglich wie sonst begleitet. Nach einigen Tagen ließ ich es schleifen und praktizierte sporadisch. Was war los? Als ich eines Tages Yoga im schönen weitläufigen Garten bei anfänglichem Sonnenschein machte, musste ich es wieder bald abbrechen wegen Regen. Letztendlich habe ich mich in dem Häuschen und mit den Bedingungen nicht wohlgefühlt und kam innerlich nicht wirklich in Schweden an. Wieder Zuhause angekommen, halfen mir vor allem diese Dinge, um Yoga wieder regelmäßig zu üben: meine Grundhaltungen mir und Yoga gegenüber und Rahmenbedingungen für meine Praxis:

– dass ich mir mit Güte und Mitgefühl begegnen will
– dass mir Yoga für meine Gesundheit gut tut
– Yoga für mich mit der Freude am Tun, dem Prozess, den Erfahrungen und Überraschungen ein Geschenk ist
– Yoga in meinem Tempo, mit Disziplin und weniger mit dem Egogedanken zu machen
– um Yoga als Ritual zu praktizieren, ich wieder für Dinge sorgen will, die ich brauche beziehungsweise die mir das erleichtern. Dazu gehören die gleiche Zeit und Stelle für die Praxis, möglichst ohne Störfaktoren, ein gerader Fußboden und eine Kerze.