Yogapraxis

Yoga drauf los

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Ich habe mich heute morgen darauf eingelassen, beim Yoga fast ohne Plan und Ziel, Anspruch und Zeitdruck. Ich hab`s genossen. Es war leicht und ein wenig abenteuerlustig. Auf Strukturen, die mir im Wege stehen können, habe ich möglichst verzichtet, sie beiseite geschafft und dafür Spaß und Raum gehabt, Raum für Ungewisses, zum Schmunzeln bei meinem Einfach-drauf-los, Ausprobieren, meinen Versuchen, es mir einzurichten mit meinen Hilfsmitteln an Decken und Kissen, die ich so lange in Form und Stand brachte, wie ich es brauchte. Anders als sonst habe ich bei der Ausrichtung zwischendurch Fünfe gerade sein lassen und etwa gleich zu Beginn beim Janu Sirsasana/halben Schmetterling nicht sofort mein Bein gestreckt, sondern erstmal angebeugt gelassen. Weniger als sonst habe ich darüber nachgedacht, was die nächste Asana planmäßig sein sollte, sondern bin meinem momentanen Bedürfnis und meiner Lust auf eine bestimmte Asana gefolgt. So war ich mehr in der Gegenwart und habe offenbar zum ersten Mal ansatzweise erfahren, wie es ist, aus der momentanen Situation heraus mit den Haltungen zu meditieren, mit ihnen eins zu sein. Der Anflug eines Flows. Bin dankbar für diese Erfahrung. Nach meiner Aufwärmphase kamen Mandukasana/Frosch, Malasana/Hocke und Janu Sirsasana. Selig war ich mit Virasana/Sattel, bei dem ich meine Oberschenkel gedehnt hatte und sich mein Brustbereich öffnete. Ich hatte Sehnsucht danach.