Yogapraxis

Auf den Punkt

Yogablog Auf den Punkt

 

 

 

 

 

 

 

In meiner Laufbahn als dem Sport und der Bewegung Zugeneigte, habe ich das früher beim Joggen und Schwimmen erlebt und erlebe es heute auch beim Yoga zwischendurch, dass ich mich auf die Matte begebe, meine Übungen mache, auch, um mein Gewissen zu beruhigen, aus Routine als mit Lust und Hingabe und dann feststelle. So wirklich bei der Sache war ich heute nicht, sondern mit meinen Gedanken woanders, auf Trallafitti, Südsee, weg. Das sind dann für mich Momente, ich denen ich mir das bewusst machen kann, mich besinnen und es beim nächsten Mal anders machen kann. Warum? Weil ich dann einfach mehr vom Yoga und mir habe. Wenn`s gut läuft, verbinde ich mich dann bewusst und konzentriert mit meiner Matte, meiner Gebetshaltung und Kopfnicken hin zu meiner Brust und meinem Herzen mit dem Gruß Namaste, meinem Atem, einem Punkt auf Augenhöhe mir gegenüber etwa an der Wand oder mit der Ausrichtung meines Körpers. Geht die Konzentration flöten, helfen mir diese Anker wieder zu mehr Konzentration, Tiefe und spürbarem und achtsamem Tun im Hier und Jetzt. Und wenn ich nicht auf der Matte bin, denke ich schonmal an diese Anker und baue sie in meinem Alltagsfluss ein. Dann spüre ich zum Beispiel bewusst den Boden unter meinen Füßen, wenn ich unterwegs bin und auf etwas warte. Das verschafft mir eine Pause und frische Luft im Geschehen.