Yogapraxis

Faul beim Yoga

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Wo bin ich faul beim Yoga? Und wenn ja, wie viele? Ich meine, an welchen Stellen? Von Stellen ist da keine Rede. Höchstens Stellen hinterm Komma. Okay, ich verstecke mich jetzt nicht hinterm Komma und denke mal nach. Ich bin offenbar faul, etwas Neues Zuhause auszuprobieren und Yoga nach einem Video zu machen. Ich bin auch immer wieder faul, Yoga nach vielschrittigen Anleitungen zu machen, Yoga lange Zeit selbst zu machen. Wenn ich das so lese, brauche ich das alles zurzeit nicht. Das eine oder andere könnte ich mir vorstellen, nur mehr nach meinen Bedingungen und Bedürfnissen. Sicher spielt da der innere Schweinehund eine Rolle, Vorurteile, negative Erfahrungen. Gestern habe ich mich diesbezüglich am Schlafittchen gepackt oder besser, die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mal wieder Yoga nach einem Video ausprobiert. Dafür standen die Sterne offenbar gerade richtig beziehungsweise die nötigen Faktoren:

Ich habe mir einen Ruck gegeben und die Zeit dafür ausgenutzt.

Ich habe mir keine Zeit gegeben und kein Hintertürchen genommen, um es mir doch anders zu überlegen.

Ich habe mir Übungen ausgesucht, die mich wirklich interessierten und worauf ich neugierig war.

Ich habe gedacht, dass mir die Übungen was bringen.

Ich habe mir Übungen ausgesucht, die mit wenigen, übersichtlichen Schritten angeleitet wurden.

Stimme der Anleiterin und Musik im Hintergrund fand ich ansprechend.

So gesehen, in Anbetracht dieser halben dutzend Profaktoren lohnt es sich, zu hinterfragen, an welchen Stellen ich beim Yoga eine faule Socke bin beziehungsweise vermeintlich faul bin oder was mich wirklich, wirklich interessiert.