Habseligkeiten

Lust aufs Meditieren

Meditieren neu

 

 

 

 

 

Der Frühling ist da und damit werden mir verstärkt Dinge klar, die mir guttun: Sonne, Wärme, Licht, viel Grün in der Natur, die aufblüht. Für mich ist es eine Gelegenheit, mich zu fragen, was mir Neues, Altbewährtes guttut und was ich in mein Leben lassen will. Ich habe wieder Lust aufs Meditieren und darauf, diesem Ritual Raum zu geben.  Ich freue mich drauf. Es ist für mich eine Einladung, mich bewußt auf etwas einzulassen, schrittweise, achtsam und konzentriert, offen, beobachtend und zulassend. Ich freue mich darauf, einfach zu sein, zu sitzen und Stille und Schweigen zu erfahren und mich in meiner Umgebung aufs Wenige und Wesentliche zu fokussieren. Das tut mir gut. Allein mich jetzt regelmäßig nach dem Yoga mit meinem Kissen auf meine vier Buchstaben zu setzen, mir eine Decke umzulegen, und anfangen, bei mir anzukommen, machen mir helle Freude. Setzen, sechs! In diese Situation bin ich als Schülerin früher nicht gekommen. Setzen, still sein und schweigen – sowas passierte mir früher eher und ich habe mich dabei wohlgefühlt: Als ich aus dem Nichts Zuhause die Decke angeguckt habe, draußen auf der Straße unbekümmert meine Umgebung beobachtete und mich darin versank und wenn ich an trüben Tagen mal dem Regen zugehört habe.